Dec 01

Memphis – die Heimat des King

Tag: admin @ 4:41 pm

Elvis Presley stammt aus Memphis (Tennesee). Die Villa Graceland in der Elvis gelebt hat, existiert noch und gilt als Pilgerstätte für Fans aus aller Welt. Die Stadt ist allerdings nicht nur die Heimat des King of Rock’n'Roll, sie gilt weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten von Amerika hinaus als Musikstadt, in der Blues und Soul zuhause sind. In der örtlichen Beale Street traten Größen wie Louis Armstrong und B.B. King. Nach der Straße wurde auch die Stilrichtung des Beale Street Blues benannt, die vom Blues-Künster W.C. Handy geprägt wurde. Die Liste der international bekannten Künstler, die eine Zeit ihres Lebens in Memphis verbracht haben, ist lang und reicht von Aretha Franklin über Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Justin Timberlake bis hin zu Elvis Presley. Das berühmte „Sun Studio“, in dem einst auch der King of Rock’n'Roll Platten aufgenommen hat, sieht heute noch fast genauso aus wie zur damaligen Zeit. Heute ist das Studio die Schmiede der Alben von Künstlern wie U2, Maroon Five oder Tina Turner. Der Flair des Blues kann auch in den Gottesdiensten in den Kirchen erlebt werden. Die Gottesdienste werden zumeist mit traditioneller Gospelmusik unterlegt.

Eines der berühmtesten Fotomotive in Memphis ist der Mississippi River. Den Fluss können Besucher während einer Fahrt mit dem traditionellen Schaufelraddampfer entdecken. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind das National Civil Rights Museum, das Rock ‘n’ Soul Museum und die Dixon Gallery and Gardens. Im National Civil Rights Museum wird die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den USA dargestellt, während die Dixon Gallery and Gardens ein Kunstmuseum mit vielen hochwertigen Porzellansammlungen ist. Mit seinem Stadtbild, das noch durch viele der alten Herrenhäuser geprägt ist, ist Memphis das typische Beispiel für eine alte Südstaaten-Stadt.

Traurige Berühmtheit erlangte die Memphis mit der Ermordung des Menschenrechtlers Martin Luther King am 4. April 1968.

Dein Kommentar